
Die Stadt der Schlösser und Gärten liegt in der reizvollen Havellandschaft mit zahlreichen Seen, Wäldern und Parkgebieten.
Kunstvoll angelegte Parks und Schlösser:
- Park Sanssouci:
- Schloß Sanssouci/Neues Palais
- Schloß Charlottenhof/Orangerieschloß
- Bildergalerie, der älteste, noch erhaltene Museumsbau in Deutschland
993 n.Chr. wird in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto III. erstmals der Ort Poztupimi (slawisch: unter den Eichen) namentlich erwähnt. Um 1220 entsteht eine Siedlung aus schilf- und strohgedeckten Lehmhäusern in der Gegend des heutigen Alten Marktes. 1345 erhält Potsdam Stadtrecht, wechselt im Laufe der Jahre jedoch samt Burg und Fischerkiez häufig den Besitzer ? bis 1417 mit dem Kurfürsten Friedrich I. die Hohenzollern - Herrschaft beginnt. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Mark Brandenburg zum Hauptschlachtfeld, und die Stadt mit ihren bis dahin 2.000 Einwohnern wird geplündert und verwüstet. Friedrich Wilhelm I., Großer Kurfürst genannt, leistete bis 1688 eine enorme Aufbauarbeit: Er wählte Potsdam zu seiner Zweitresidenz und ließ ein Stadtschloß errichten. Mit dem Edikt von Potsdam lud er die in Frankreich verfolgten Protestanten in die entvölkerte Mark Brandenburg ein, von denen 20.000 Hugenotten die Einladung annahmen und kamen. Der prunksüchtige Sohn des Großen Kurfürsten machte sich zum ersten König in Preußen: König Friedrich I. Ihm folgte sein Sohn König Friedrich Wilhelm I., der Preußenmilitarisierte und Potsdam zur Garnisonstadt ausbaute. Im Rahmen einer ersten Stadterweiterung ließ er 130 Häuser, die barocke Nicolaikirche und eine Stadtmauer errichten. In einer zweiten Stadterweiterung entstand zwischen 1732 und 1742 das Holländische Viertel. Der musisch-sensible Sohn des Soldatenkönigs übernahm als König Friedrich II. ab 1740 die Regierung. Er erweiterte das Heer und begann die Schlesischen Kriege, aus denen Preußen als Großmacht hervorging. Mit dem Umbau des Potsdamer Stadtschlosses zur Winterresidenz, dem Bau der Anlage von Schloß Sanssouci und der Erbauung des Neuen Palais begründete er Potsdams kulturellen Ruhm. In den Napoleonischen Kriegen besetzten Truppen von Napoleon die Stadt von 1806 bis 1808; das Königshaus floh. Erst nach den Befreiungskriegen erstarkte ab 1815 die Monarchie wieder. Mit ihr begann eine rege Bautätigkeit. Insbesondere der vom König berufene Architekt Karl Friedrich Schinkel und der Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné prägten die Stadt und ihre Gärten. 1824 begann die Gestaltung von Park und Schloß Klein-Glienicke; es folgten Schloß Charlottenhof sowie der Park und das Schloß Babelsberg. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges dankte Kaiser Wilhelm II. ab und beendete damit die Regentschaft der Hohenzollern in Preußen. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges war die Innenstadt von Potsdam stark zerstört. Im Schloß Cecilienhof fand die Potsdamer Konferenz statt. Die Geschichte der deutschen Filmindustrie ist seit 1912 in Babelsberg begründet. Neben dieser Tradition findet man heute in Potsdams Stadtteil einen modernen Medienstandort, zu dem die Studios des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg gehören. Darüber hinaus ist Potsdam ein traditionsreicher Wissenschaftsstandort. Heute ist Potsdam die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg. 1991 erklärte die UNESCO Potsdam zum Weltkulturerbe.
- Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci (Juni)
- Töpfermarkt (September)
- Tulpenfest im Holländischen Viertel (April)
- Böhmisches Weberfest (Juni)
- Rosenfest auf dem Neuen Markt (Juni)
- Lichterfest auf der Freundschaftsinsel (August)
- Potsdamer Filmsommer mit Filmfest
- Schloß- und Parkführungen
- Stadtrundfahrten und -rundgänge
- Schiffsfahrten auf der Havel
- Führungen im Filmpark Babelsberg
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